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Buchhaltung? Kein Hexenwerk!

vom Beleg-Chaos zur digitalen Ordnung –
Dorothea richtet ihre Software ein

Dorotheas Reise – Teil 2

BerufsWege für Frauen und Social Business Women e.V., Weiterbildung für Frauen, viele Belege liegen auf einem Stapel

Erinnert ihr euch an Dorotheas Beleg-Chaos? Im letzten Beitrag haben wir sie dabei begleitet, wie sie alles akribisch chronologisch sortiert hat. „Hurra, geschafft“, dachte sie. Aber: Im Jahr 2026 wollen wir nicht nur Mengen von Belegen ordnen und verschieben – wir wollen ein System, das uns unterstützt. 

Genau an diesem Punkt steht Dorothea jetzt. Sie sitzt vor ihrem Laptop und scrollt durch die vielfältigen Versprechen der verschiedenen Buchhaltungs-Software-Hersteller. „So macht sich die Buchhaltung ganz von alleine“, heißt es da oft werbewirksam. Dorothea schmunzelt. Sie ist eine Macherin, aber sie ist auch vorsichtig. Sie weiß: Ein Tool ist immer nur so gut wie die Person, die es bedient. 

Das passende Software-Tool

Nach einer intensiven Recherche-Phase hat Dorothea ihre Entscheidung getroffen: Lexware Office soll es sein. Warum? 

  • Ideal geeignet: Die Software ist perfekt auf Solo-Selbstständige und Kleinunternehmerinnen zugeschnitten. 
  • Empfehlungen: In ihrem Netzwerk arbeiten bereits viele Kolleginnen damit und sind begeistert.  
  • Begleitung: Das Beste ist, dass ihre Buchhaltungs-Coach sie direkt im Tool begleiten kann. So ist sichergestellt, dass Dorothea die Funktionen nicht nur irgendwie nutzt, sondern Fehler vermeidet, die negative Konsequenzen für sie haben könnten. Sie möchte ihre Zahlen jetzt wirklich effektiv und gewinnbringend für ihr Business einsetzen. Dazu ist es möglich, ihre Steuerberaterin zugreifen zu lassen. 
Die Sache mit der Kleinunternehmer-regelung

Beim Einrichten geht Dorothea konzentriert vor. Steuernummer, Beginn der Selbstständigkeit – das sind die Basics. Doch dann kommt ein entscheidender Punkt: die Eigenschaft als Kleinunternehmerin. 

Dorothea weiß: Als Kleinunternehmerin erfasst sie ihre Einnahmen und Ausgaben ohne Berücksichtigung der Umsatzsteuer. Das spart am Anfang den Termindruck und bürokratischen Aufwand, muss aber im System korrekt hinterlegt sein. Ihre Coach hat ihr die Spielregeln genau erklärt: 

BerufsWege für Frauen und Social Business Women e.V., Weiterbildung für Frauen, Frau macht Buchhaltung mit Taschenrechner
  1. Die 25.000-Euro-Grenze: Bleibt ihr Umsatz (Einnahmen vor Abzug der Kosten!) unter dieser Grenze, bleibt sie Kleinunternehmerin. Überschreitet sie die Grenze, wird sie im Folgejahr automatisch umsatzsteuerpflichtig. 
  2. Der „Turbo-Wechsel“: Sollte ihr Business so richtig durch die Decke gehen und ihr Umsatz noch während des laufenden Jahres die 100.000-Euro-Grenze knacken, endet die Kleinunternehmerregelung sofort und sie wird umsatzsteuerpflichtig. 

Dorothea hat ihre Zahlen fest im Blick. Ein Klick auf „Kleinunternehmen“ in den Einstellungen – und schon ist dieser Meilenstein gesetzt. 

Die kryptischen Kürzel: SKR03 und SKR04 

Doch kaum ist das eine Häkchen gesetzt, ploppt das nächste Thema auf: „Wählen Sie den Kontenrahmen aus“. SKR03 oder SKR04 stehen zur Wahl. 

 

Dorothea stutzt kurz, erinnert sich dann aber an die Worte ihrer Coach. SKR steht für Standardkontenrahmen. Man kann sich das wie ein riesiges, logisch sortiertes Regal vorstellen, in dem jede Einnahme und jede Ausgabe ihren festen Platz bekommt. Es ist das Fundament jeder Buchhaltung. 

Die häufigsten Kontenrahmen sind: 

  • SKR03: Der Klassiker, der nach dem Prozessgliederungsprinzip aufgebaut ist. 
  • SKR04: Der am Abschlussgliederungsprinzip orientierte Kontenrahmen. 

Das ist als müsse man entscheiden, ob ein Medikamentenlager nach Erkrankungen oder nach Wirkstoffen sortiert werden soll. Ihre Coach und die meisten Steuerberater sind sich einig: Für Solo-Selbstständige und Kleinunternehmerinnen ist der SKR03 die bessere Wahl. Also wählt Dorothea mutig den SKR03 aus. Der Grundstein für eine saubere Buchführung ist gelegt! 

 

Wie geht es weiter bei Dorothea?

Das Grundgerüst steht, die Software ist bereit. Aber wie kommen nun die sortierten Belege in das digitale System, ohne dass Dorothea den Überblick verliert? Was muss sie dazu noch lernen und welche Routinen braucht sie.  

Das erfährst Du im nächsten Teil unserer Reihe: Buchhaltung für Gründerinnen – Wie Zahlen zum Spaß-Faktor werden. 

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