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So geht gründen – DAS ist wichtig!
Willkommen zurück! Im letzten Teil haben wir gesehen, wie Dorothea ihre ersten Schritte in der Welt der Buchhaltungssoftware gewagt hat. Heute wird es ernst – und gleichzeitig geht es doch erstaunlich leicht. Denn Dorothea nimmt die ersten echten Buchungen vor.
Dorothea muss nun ihr Bankkonto anbinden. Dabei führt die Software sie gut durch, und es funktioniert problemlos. Das Bankkonto hat sie extra für ihre Selbstständigkeit eröffnet und hat 1000 Euro Startkapital darauf eingezahlt. Ihre Coach hatte ihr von Anfang an eingebläut: „Dorothea, trenne Privates strikt von Geschäftlichem!“
Das klingt im ersten Moment nach unnötigem Aufwand, aber es gibt unschlagbare Argumente dafür:
Jetzt wird es spannend. Dorothea beginnt, ihre ersten Belege hochzuladen. Da sie ihr Geschäftskonto erst ganz neu hat, wurden die bisherigen Ausgaben noch von ihrem Privatkonto oder bar bezahlt.
Dorotheas Aha-Moment: „Ich muss gar keine Buchhalterin sein, um die
richtigen Konten zu finden!“
Im ersten Schritt lädt sie alle Belege hoch und die Software fordert sie auf, diese Ausgabenbelege „zuzuordnen“. Auch das hat Dorothea vorab gelernt. Für die Zuordnung ist der Kontenrahmen hinterlegt, für den sie beim Einrichten der Software den SKR03 ausgewählt hatte. Sie muss die Buchungskonten aber gar nicht auswendig kennen, sondern kann mit Worten arbeiten. Der erste Beleg ist eine Rechnung für Druckertinte. Sie tippt „Bürobedarf“ ein und bekommt tatsächlich ein entsprechendes Buchungskonto vorgeschlagen. Sie achtet, wie gelernt, auf die vierstellige Nummer, denn manchmal ist die Zuordnung nicht eindeutig. In diesem Fall werden ihr verschiedene Begriffe (Bürobedarf, Büromaterial, etc.) mit der einheitlichen Nummer 4930 angeboten. „Das ist ja einfach“ denkt Dorothea und macht weiter.
Nun wird sie gefragt, ob der Beleg schon gezahlt ist und sie erhält die Möglichkeit „wurde bereits privat gezahlt“ auszuwählen. Zack, verbucht, und der nächste von ihr hochgeladene Beleg wird angezeigt. Auch die weiteren Belege fließen dahin:
Die erste Herausforderung: Das Splitting, denn es kommt die Internetrechnung. 49 Euro werden monatlich von ihrem Privatkonto abgebucht. Da Dorothea von zu Hause arbeitet, darf sie 20% davon geschäftlich ansetzen.
Sie nutzt die Funktion „Betrag aufteilen“ und rechnet kurz nach:
Ein Klick, und die erste Splittingbuchung ist erledigt. „Check!“, murmelt sie stolz vor sich hin.
Für die nächsten Wochen hat Dorothea bereits vorgesorgt. Die neuen Verträge für das Webhosting, die E-Mail-Archivierung, die Gewerbehaftpflicht und natürlich die Gebühr für Lexware Office werden über ihr neues Geschäftskonto laufen.
Dorothea lehnt sich zurück. Die Angst vor dem „Buchhaltungs-Monster“ ist verflogen. Aber wie wird es wohl aussehen, wenn nächsten Monat die ersten automatischen Abbuchungen vom Geschäftskonto direkt in der Software erscheinen?
Wir bleiben dran und begleiten Dorothea weiter auf ihrem Weg in die erfolgreiche Selbstständigkeit! Was sie dabei erlebt, erfährst Du im nächsten Teil unserer Reihe: Buchhaltung für Gründerinnen – Wie Zahlen zum Spaß-Faktor werden.
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